SGV: Der So-geht's-Verlag

Mittwoch, 22. Februar 2012

SGV: Der So-geht's-Verlag

Aus dem Kapitel "Texten im Internet: Wie Sie den Wettbewerbsfaktor Sprache im Netz für sich nutzen" von Stefan Gottschling

Texten im Internet fängt im Quelltext an. Mit Title und Description

Ein Texter im Internet schreibt nicht nur für menschliche Besucher, sondern auch für Google und Co. Das beeinflusst den Text an zahlreichen Stellen. Besonders wichtig: Title und Description oder das, was die Suchmaschine Google in der Trefferliste anzeigt.

 

Neben dem Leser hat der Internet-Autor noch eine zweite „Zielgruppe“: die Suchmaschine, zuallererst Google. Denn sie entscheidet, welche Bedeutung (oder Relevanz) Ihr Auftritt für die möglichen Leser hat – und damit auch über eine Platzierung in den Trefferlisten.

 

Deshalb fängt Texten für das Internet eigentlich bereits im Quelltext an. Title- und Description-Tag zeigen, was kommt. Der Title gibt der Suchmaschine per Keyword einen konkreten Hinweis, was auf einer Seite zu finden ist, und ist wie eine Zusammenfassung oder Headline getextet. In sieben Wörtern oder ca. 70 Zeichen (maximal 80 sind möglich, allerdings stellt Google etwa 65 bis 70 Zeichen dar). Er erscheint als Überschrift in der Trefferliste und – falls die Seite geöffnet wird – links oben in Ihrem Webbrowser. Deshalb ist es so wichtig, jeder Seite einen Titel zu geben. Schade, wenn ein Besucher da immer dasselbe sieht. Und schlecht für Ihr Ranking.

 

Der Description-Tag beschreibt in ca. 200 Zeichen, was den Leser auf einer Seite erwartet. Nehmen Sie hier das Schlüsselwort aus dem Title-Tag gleich zu Beginn auf. Und beschreiben Sie klar und kurz, was auf der Seite zu finden ist. Das freut Mensch und Suchmaschine. Vergessen Sie dieses Element, liest Google selbst die ersten Wörter einer Seite ein.

 

Denken Sie daran: Jede Internetseite benötigt einen eigenen Titel und eine eigene, aussagefähige Description.

 

 

Aus dem Kapitel "Texten für Online-Shops" von Tobias Schlegel

Trennen Sie weitere Informationen von der Produktbeschreibung

Natürlich möchten Kunden mehr als nur den Text zum Bild. Sie möchten wissen, in welchen Farben, Formen oder Größen das Produkt erhältlich ist. Oder wie

Lieferbedingungen, Garantiezeiten oder Versandkosten sind.

 

Und vor allem: Sie möchten danach ebenso wenig suchen wie nach Kernaussagen im Beschreibungstext. Doch nun all die begleitenden Textinformationen unterbringen? Die gute Nachricht: Auch Online-Shops bieten heute viele Möglichkeiten, mehr Text denn je unterzubringen!

 

Doch wie? Verlinkungen verteilen im Online-Shop zwar die Textmenge, doch führen sie automatisch Klick für Klick weiter weg vom Kauf. Besser, wenn der User gleich alle Auswahlmöglichkeiten für den Text auf einen Blick hat: Immer öfter begegnet man deshalb Texten, die per Reiterfunktion in übersichtliche Häppchen geteilt sind. Der Vorteil: Navigiert wird nicht über den „Zurück-Botton“, sondern mit Klick auf „Produktbeschreibung“, „mehr Details“, „Versand und Lieferung“ oder „Garantie“. Das Produktbild bleibt, es ändert sich nur der Text. Einen Ansatz dazu zeigt der Online-Shop von „Lands’ End“.

 

Aus dem Kapitel "Suchmaschinen-Optimierung: 10 Tipps für nachhaltiges Linkbuilding" von Philipp von Stülpnagel

Greifen Sie interne Verbindungen auf

Unabhängig von Ihren Geschäftsbeziehungen können Sie auch auf Ihr eigenes internes Firmennetzwerk zurückgreifen. Hier sind Sie nicht von der Linkgüte eines anderen abhängig.

 

Werfen Sie einen Blick auf Ihr Domain Portfolio und schöpfen Sie es aus. Verknüpfen Sie Ihre unterschiedlichen Domains durch zielgerichtete Links. Das ist eine naheliegende Maßnahme und wird von Suchmaschinen als natürliche Linkgebung gewertet, sofern Sie es nicht übertreiben. Beachten Sie aber, dass nur Links von Domains relevant sind, die über eigenen Content verfügen und als selbstständige Webauftritte im Netz angesehen werden. Links von nicht genutzten und vor geraumer Zeit registrierten Type-in-Domains bringen nichts fürs Linkbuilding.

 

Beispielsweise haben Sie eigene Domains für bestimmte Produkte, für Ihre Recruiting-Maßnahmen oder sogar Charity-Projekte. Von diesen Domains sollten Sie allein aus informativen Gründen Links auf Ihre Hauptdomain schalten. Diese weiterführenden Links zählen nicht nur für Suchmaschinen, sondern helfen auch dem User weiter.

 

Oder Sie gehören zu einem Konzern oder haben selbst Tochterunternehmen. Diese natürlich gegebenen Verbindungen sollten Sie unbedingt im Web aufgreifen. Zum einen zeigt das dem User deutlich, wo er Sie einordnen kann. Zum anderen ist es förderlich für Ihren Linkaufbau.

 

Berücksichtigen Sie immer alle Verbindungen, die ohnehin bestehen. Nichts spricht dagegen, sie online zu erhalten.